Die planerische Priorität für die Umgestaltung des Mecklenburger Weges im Nordosten von Bremerhaven zwischen der Einmündung Debstedter Weg bis zur Kreuzung Otto-Oellerich-Straße ergab sich aus dem unterhaltungsintensiven Zustand der Straßenoberfläche sowie den anstehenden Kanalarbeiten.
Der Planungsraum erstreckt sich dabei über eine Länge von rd. 435 m und stellt eine innerstädtische Hauptverkehrsstraße mit wesentlicher Verbindungsfunktion, aber auch Erschließungsfunktion dar.
Die in der Vorplanung durch das Amt für Straßen- und Brückenbau ausgearbeiteten Optionen samt der Vorzugsvariante 3 wurden durch unser Büro in der Entwurfsplanung weiter konkretisiert und zur Ausführung vorbereitet. Folgende Planungsziele wurden dabei berücksichtigt und umgesetzt: Neudefinition und Ordnung der verkehrlichen Funktionen, Reduzierung der überdimensionierten Verkehrsflächen, ablesbare Gestaltung der funktionalen und städteräumlichen Abschnitte sowie Steigerung der Attraktivität durch die Berücksichtigung von Baumpflanzungen und Flächenentsiegelungen.
Im Bestand stellte sich der Straßenzug wenig attraktiv mit einer Fahrbahn aus Asphaltflicken, einem beidseitigen Fahrradweg und kaum Baumbestand dar. Das Parken erfolgte am Fahrbahnrand.
In Zukunft wird der Verkehr auf einer 6,50m breiten Fahrbahn im 2-Richtungsverkehr mit alternierenden Längsparkständen in den nördlichen und südlichen Nebenanlagen geführt. Der Fahrradfahrer fährt auf der Fahrbahn und es entstehen 17 Neuanpflanzungen von Bäumen.
Seestadt Bremerhaven
Der Magistrat
vertreten durch das
Amt für Straßen- und Brückenbau
Postfach 21 03 06
27524 Bremerhaven
Ansprechpartner: Herr Uwe Karstens
Verkehrsanlagenplanung gem. HOAI § 47 Leistungsphasen 3-7